Speicherökonomie
Speicherökonomie bezeichnet den strukturellen Wandel der Energiewirtschaft, der durch die breite Verfügbarkeit von Batteriespeichersystemen (BESS) ausgelöst wird. Elektrische Energie wird dadurch erstmals zu einem zeitlich flexiblen Wirtschaftsgut: Sie kann gespeichert, strategisch vorgehalten, gehandelt und bedarfsgerecht eingesetzt werden.
Energiespeicher entwickeln sich somit von der technischen Option zur ökonomischen Notwendigkeit: für Versorgungssicherheit, Netzstabilität und die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland.
Batteriespeicher machen Strom zeitlich flexibel. Sie können Erzeugung und Verbrauch voneinander entkoppeln, Preisschwankungen nutzen, Lastspitzen reduzieren und auf Netzfrequenzabweichungen innerhalb sehr kurzer Zeit reagieren. Dadurch werden sie von einer rein technischen Komponente zu einem aktiven wirtschaftlichen Marktteilnehmer.