Der Arbitragehandel mit Strom bezeichnet eine Handelsstrategie, bei der Strom zu Zeiten niedriger Marktpreise bezogen, in einem Speicher zwischengelagert und bei höheren Preisen wieder verkauft oder selbst genutzt wird. Die Differenz zwischen niedrigen und hohen Preisphasen erzeugt zusätzliche Erlöse.
In der Praxis wird Arbitrage oft als Synonym für Energiehandel verwendet. Fachlich ist Arbitrage jedoch eine spezifische Strategie, die Preisunterschiede zwischen Zeitpunkten oder Märkten ausnutzt – häufig automatisiert und eng gekoppelt an Preis- und Prognosesignale.
Grundlage sind schwankende Strompreise an Spotmärkten. Ein Speicher lädt in günstigen Phasen und entlädt bei höheren Preisen – entweder durch Einspeisung ins Netz oder durch Reduktion des Eigenbezugs. Besonders relevant ist dies im Intraday Trading, weil hier kurzfristige Preissignale innerhalb eines Handelstags entstehen.
Arbitrage ist häufig ein Baustein in einer umfassenderen Cross Market Optimization. Dabei wird ein Speicher nicht nur auf einen Erlöspfad optimiert, sondern über mehrere Anwendungen und Märkte hinweg so gesteuert, dass die Gesamtwirtschaftlichkeit steigt.
Arbitragehandel mit Strom bedeutet, Strom bei niedrigen Marktpreisen einzukaufen, zwischenzuspeichern und bei höheren Preisen wieder zu verkaufen oder selbst zu nutzen. So entstehen zusätzliche Erlöse durch Preisschwankungen am Strommarkt.
Ein Stromspeicher lädt in Zeiten niedriger Preise (oder hoher Eigenerzeugung) und entlädt in Zeiten hoher Preise. Dadurch wird der Unterschied zwischen Ein- und Verkauf wirtschaftlich genutzt.
Intraday Trading ist ein typischer Anwendungsfall von Arbitrage, bei dem kurzfristige Preisänderungen innerhalb eines Tages genutzt werden. Batteriespeicher können dabei automatisiert laden oder entladen.
Arbitrage ist eine einzelne Erlösstrategie aus Preisschwankungen. Cross Market Optimization kombiniert mehrere Erlöspfade und Anwendungen, um die Gesamterlöse eines Batteriespeichers zu maximieren.
Besonders interessant ist Arbitrage für Unternehmen mit Photovoltaik, Batteriespeicher oder Ladeinfrastruktur, weil Speicher so nicht nur Kosten senken, sondern auch marktbasierte Zusatzerlöse ermöglichen können.