In Alsdorf West können Privatpersonen einzelne Speichereinheiten kaufen und von Voltfang betreiben lassen. Direktes Eigentum an der Anlage statt Fondsanteil oder Crowdinvestment.
Aachen, 29. September 2026 – Voltfang, führender Anbieter von industriellen Batteriespeicherlösungen aus Aachen, eröffnet gemeinsam mit dem Vermögens- und Strukturierungsspezialisten Mangold.energy den ersten und größten Batteriespeicherpark Alsdorf West im Rheinischen Revier für Privatanleger. Batteriegroßspeicher waren bislang institutionellen Investoren wie Versicherungen, Fonds und Family Offices vorbehalten. Nun können Käufer ein direktes Eigentum an einer physischen Speichereinheit ab 100 Kilowatt Leistung und 261 Kilowattstunden Kapazität für eine untere sechsstellige Summe erwerben. Der Park besteht aus 50 baugleichen Einheiten, von denen bereits wenige Wochen nach Verkaufsstart 30% verkauft oder reserviert sind.
Den technischen Betrieb und die Wartung übernimmt Voltfang. Die Vermarktung der Speicherkapazität und die wirtschaftliche Betriebsführung erfolgen über Mangold.energy auf Basis eines Infrastrukturnutzungsvertrags sowie technischen und kaufmännischen Betriebsführungsvertrags. Die Erlöse stammen aus dem Regelenergiemarkt und dem Handel am Spotmarkt. Auf Basis der Erlöse des bestehenden Speichers am Standort Alsdorf kalkuliert Mangold.energy in seinen Prognosen mit Renditen im unteren zweistelligen Prozentbereich pro Jahr. Käufer können die Anlage abschreiben sowie die Vorsteuer geltend machen.
„Bevor wir ein solches Modell anbieten, muss es sich nachweislich rechnen. In Alsdorf betreiben wir seit Januar 2026 einen Speicher mit 9,5 Megawatt Leistung für institutionelle Investoren, den wir am Regelenergie- und Spotmarkt vermarkten. Wir kennen die realen Erlöse aus dem laufenden Betrieb , nicht nur aus dem Modell. Genau diese Erfahrung liegt dem Angebot zugrunde”, sagt Gerrit Janke, CFO von Voltfang.
Der Standort Alsdorf liegt im Rheinischen Revier, jahrzehntelang Zentrum der deutschen Braunkohleförderung und heute eine Region im Strukturwandel. Der bestehende Speicher, den Voltfang dort im Dezember 2025 für den Betreiber Icecreek Energy ans Netz gebracht hat, war der erste netzdienliche Großspeicher in der Braunkohleregion. Alsdorf West ist ein zweites, davon unabhängiges Projekt, welches gleichzeitig auch einer der größten Cabinet Speicher Deutschlands ist.
„Batteriespeicher sind die kritische Infrastruktur der Energiewende. Als Anlageklasse waren sie bislang institutionellen Investoren vorbehalten. Wir öffnen diesen Zugang jetzt für Privatpersonen, mit demselben Betriebsmodell und derselben Marktvermarktung, die auch institutionelle Investoren nutzen. Heute sind es noch größere Ticketgrößen, aber wir arbeiten daran, dass auch für kleinere Budgets zugänglich zu machen”, sagt David Oudsandji, Mitgründer und CEO von Voltfang.
Alexander Parkitny, Geschäftsführer der EC ENERGY INVEST-ING GmbH und der EC ENERGY Asset Management GmbH, die hinter Mangold.energy sowie der Strukturierung und wirtschaftlichen Betriebsführung des Batteriespeicherparks stehen: „Unser Anspruch war es, ein Investment zu schaffen, das transparent und einfach zu verstehen ist: Anleger investieren nicht in ein abstraktes Finanzprodukt, sondern erwerben unmittelbares Eigentum an einer eigenen Batteriespeichereinheit. Diese wird Teil eines professionell betriebenen Großspeicherparks und direkt an ein 110-kV-Umspannwerk angeschlossen. Entscheidend waren für uns klare Eigentumsverhältnisse, belastbare Vertragsstrukturen und ein professioneller technischer und kaufmännischer Betrieb. Gemeinsam mit Experten aus Energiewirtschaft, Netztechnik, Steuerrecht und Batteriespeichertechnologie haben wir mehrere Monate daran gearbeitet, die Struktur bis ins Detail zu entwickeln – auch mit Blick auf die Voraussetzungen für steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten wie den Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EstG.
Nach Alsdorf wollen Voltfang und Mangold.energy das Modell auf weitere Standorte in Nordrhein-Westfalen und anschließend bundesweit ausweiten.
Über Voltfang
Voltfang ist ein Aachener Cleantech-Unternehmen, das leistungsfähige Energiespeichersysteme für Industrie, Gewerbe und Großbatteriespeicher entwickelt und realisiert. Als Full-Service-Provider begleitet Voltfang seine Kunden von der Bedarfsplanung über Systemintegration und Inbetriebnahme bis zum langfristigen Anlagenbetrieb. Voltfang wurde 2020 an der RWTH Aachen gegründet. Namhafte Kunden wie Aldi Nord, Alba Group und Goldbeck vertrauen auf die Batteriespeichersysteme des Unternehmens. 2024 wurde Voltfang mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis und dem German Innovation Award ausgezeichnet.
Über Mangold.energy
Die Mangold Batteriespeicherpark GmbH & Co. KG (mangold.energy) mit Sitz in Köln macht die Energiewende direkt investierbar. Statt einer Fondsstruktur erwerben private und gewerbliche Anleger echtes Direkteigentum an netzdienlichen Batteriespeichern – konkret an fabrikneuen Voltfang-3-Einheiten (LFP-Technologie, gefertigt in Aachen), die an optimalen Netzknoten betrieben werden und das Stromnetz stabilisieren. Erstes Projekt ist der Batteriespeicherpark Alsdorf West (NRW) mit 5 MW Leistung und 13 MWh Kapazität aus 50 Einheiten, direkt am 110-kV-Umspannwerk Alsdorf West; ein weiterer Park in Schwarzenberg (Sachsen) ist in Vorbereitung. Die Speicher sind beweglich, vererbbar und je nach individueller Steuersituation auch über den Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG steuerlich förderfähig. Die Geschäftsführung liegt bei der EC ENERGY Asset Management GmbH, einer Gesellschaft des Kölner „Energy Clubs“.
Alsdorf West ist ein Batteriespeicherpark in Alsdorf im Rheinischen Revier (Nordrhein-Westfalen), den Voltfang gemeinsam mit Mangold.energy realisiert. Der Park besteht aus 50 baugleichen Speichereinheiten und ist direkt an ein 110-kV-Umspannwerk angeschlossen. Das Besondere: Privatpersonen können einzelne Speichereinheiten kaufen und direkt besitzen. Bisher waren Batteriegroßspeicher als Investment vor allem institutionellen Anlegern wie Versicherungen, Fonds und Family Offices vorbehalten.
Käufer erwerben direktes Eigentum an einer physischen Batteriespeichereinheit, also keinen Fondsanteil und kein Crowdinvestment. Eine Einheit hat ab 100 Kilowatt (kW) Leistung und 261 Kilowattstunden (kWh) Kapazität. Der Kaufpreis liegt im unteren sechsstelligen Eurobereich. Jede Einheit ist Teil des gesamten, professionell betriebenen Speicherparks mit 50 Einheiten.
Die Arbeit ist aufgeteilt. Voltfang, ein Anbieter von Batteriespeicherlösungen aus Aachen, übernimmt den technischen Betrieb und die Wartung. Mangold.energy übernimmt die Vermarktung der Speicherkapazität und die wirtschaftliche Betriebsführung. Grundlage dafür sind ein Infrastrukturnutzungsvertrag sowie ein technischer und kaufmännischer Betriebsführungsvertrag. Hinter Mangold.energy stehen die EC ENERGY INVEST-ING GmbH und die EC ENERGY Asset Management GmbH mit Geschäftsführer Alexander Parkitny.
Die Speicher in Alsdorf West erzielen Erlöse am Regelenergiemarkt und durch Handel am Strom-Spotmarkt. Mangold.energy kalkuliert in seinen Prognosen mit einer Rendite im unteren zweistelligen Prozentbereich pro Jahr. Grundlage dafür sind die realen Erlöse eines bestehenden Speichers am selben Standort, der seit Januar 2026 in Betrieb ist. Käufer können die Anlage abschreiben und die Vorsteuer geltend machen. Außerdem ist die Struktur auf steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten wie den Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG ausgelegt.
Alsdorf liegt im Rheinischen Revier, das jahrzehntelang ein Zentrum der deutschen Braunkohleförderung war und sich heute im Strukturwandel befindet. Voltfang hat dort im Dezember 2025 für den Betreiber Icecreek Energy bereits einen Großspeicher mit 9,5 Megawatt Leistung ans Netz gebracht. Das war der erste netzdienliche Großspeicher in der Braunkohleregion. Alsdorf West ist ein zweites, davon unabhängiges Projekt. Voltfang und Mangold.energy planen, das Modell zunächst auf weitere Standorte in Nordrhein-Westfalen und anschließend bundesweit auszuweiten.